Ein Blogstöckchen

Kristin Oswald hat mich mit einem Blogstöckchen beworfen. Da das gute Ding schon viel zu lange hier herum liegt, mache ich mich mal an die Beantwortung:

1. Wieso hast du einen Blog und worüber schreibst Du?
Dieses Blog ist hauptsächlich entstanden, weil ich mich motivieren wollte, meine Masterarbeit endlich anzugehen. Man sieht dem Blog allerdings an, dass das bislang nicht so gut geklappt hat. Ein weiterer Punkt ist, dass mir in der Beschäftigung mit 9nov38 aufgefallen ist, dass ich gerne zu Geschichte blogge, mich tatsächlich aber nie so richtig getraut habe, weil ich ja keine Historikerin bin:

Außerdem hatte ich noch eine Webadresse übrig nachdem ich mein Wild-, Wald- und Wiesenblog endlich auf einen Server umgezogen hatte, da bot sich das an.

2. Was war dein schönstes Blogger-Erlebnis?
Im Wild-, Wald- und Wiesenblog kriege ich selten Kommentare. Hier freue ich mich tatsächlich sehr, dass das mit den Kommentaren so gut klappt.

3. Was machst Du in 20 Jahren?
Ich weiß ja noch nicht mal, was ich morgen früh frühstücke.

4. Gab es für dich einen beruflichen Plan B?
Beruflich wollte ich ja ursprünglich immer ganz gerne in den Journalismus. Als Angehörige der Generation Praktikum und weil auf Twitter alle schreiben, dass die Medien ja so im Wandel sind, ist Plan A mittlerweile zu Plan B mutiert.

5. Was sind Deine liebsten kulturellen Aktivitäten?
Ich gehe recht gerne in Museen, gerne auch mehrmals in das Gleiche. Daneben habe ich mir tatsächlich auch ein Faible für Podiumsdiskussionen angeeignet.

6. Dein schlimmstes Kulturerlebnis?
Es gab da diese Veranstaltung zu der Moritz noch bloggen wollte.

7. Gibt es etwas am Leben ohne Internet, das du vermisst?
Die Kommunikation mit Menschen, die gerade nicht da sind. Die ist es allerdings auch, die mich regelmäßig daran hindert, Bücher zu lesen.

8. Welche Kultur- oder Forschungseinrichtung möchtest du auf jeden Fall mal sehen?
Ich möchte mir gerne mal eine der großen britischen Eliteunis anschauen.

9. An deiner Arbeit hasst du manchmal…
Ich hasse nichts. Manchmal wünsche ich mir einen etwas unbefangeneren Umgang mit diesem Internet.

10. Möchtest Du sonst noch etwas sagen?
Weltfrieden ist wichtig. Historiker in Ihrer Nähe bestätigen das.

11. Du hast drei Wünsche frei, welche sind das?
3x Weltfrieden

 

 

So, das Spiel soll jetzt weitergehen. Ich muss mir 11 Fragen ausdenken. Dafür, dass ich mal in den Journalismus wollte, klappt das nicht so besonders gut.

1. Welche wissenschaftliche Erkenntnis über die du in den letzten zehn Jahren gestolpert bist hat dich staunen lassen?
2. Sind soziale Medien wichtig für Wissenschaftler?
3. Und wie archiviert man jetzt Bundeskanzler-SMS?
4. Ich blogge, also…
5. Was hättest du gemacht, wenn du dein Fach nicht studiert hättest?
6. Wozu braucht man einen Doktortitel?
7. Und wenn ich mich gerade nicht wissenschaftlich betätige, mache ich…
8. Was ist die absurdeste Arbeit, die du jemals gelesen hast (Nein, die wissenschaftliche Untersuchung zu Koboldstaubsaugern wird als Antwort ausgeschlossen)?
9. Mit 4 Millionen Euro würde ich…
10. Stelle dir selber eine Frage.
11. Beantworte Frage 10.

Nominiert sind:

Moritz

Michael

Erbloggtes

Petra

Anke

Sven

Nico

Alle, die nicht nominiert sind, dürfen meine superkreativen Fragen natürlich auch gerne beantworten.

4 comments

  1. Liebe Charlotte,

    ich freu mich, dass das Blogstöckchen mit dem Best Blog Award nun auch bei den Historikern angekommen ist. Einen Hang zum Journalismus kann die Gechichtswissenschaft hier und da auf jeden Fall gebrauchen 🙂

    Zu deiner (sehr schönen) Frage 8 ist mir spontan eine Fußnote eingefallen, auf die ich mal gestoßen bin. Leider weiß ich den Zusammenhang nicht mehr, aber es ging um ein Experiment mit Engeln (!!) in einem Labyrinth und dessen Auswirkungen auf die Wissenschaftler im Kontrollraum, publiziert im “Journal der unwiederholbaren Experimente”. Tatsächlich gibt es das in der ein oder anderen Unibibliothek in Deutschland. Bei Gelegenheit wird das meine Urlaubslektüre, vielleicht mit Rezension 🙂

    Liebe Grüße,
    Kristin

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