{"id":418,"date":"2016-11-06T18:14:06","date_gmt":"2016-11-06T16:14:06","guid":{"rendered":"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=418"},"modified":"2016-11-06T18:39:46","modified_gmt":"2016-11-06T16:39:46","slug":"histocamp-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=418","title":{"rendered":"#histocamp 2016"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_419\" aria-describedby=\"caption-attachment-419\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30140031944_38b5680d47_k.jpg\" data-lightbox=\"gal[418]\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-419 size-medium\" src=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30140031944_38b5680d47_k-580x387.jpg\" alt=\"30140031944_38b5680d47_k\" width=\"580\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30140031944_38b5680d47_k-580x387.jpg 580w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30140031944_38b5680d47_k-768x512.jpg 768w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30140031944_38b5680d47_k-940x627.jpg 940w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30140031944_38b5680d47_k.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-419\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/histocamp\">histocamp<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/histocamp\/30140031944\/\">Es geht los<\/a> | <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-SA 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach erfolgreicher Erstauflage im letzten Jahr, gab es auch 2016 wieder ein <a href=\"https:\/\/histocamp.hypotheses.org\">histocamp<\/a>. Meine Anreise war dieses Mal l\u00e4nger als 2015, als ich mich nur 20 Minuten in die Stadtbahn setzen musste. Aber da die Bonnerinnen und Bonner auch in diesem Jahr gut beim Geschichtsbarcamp vertreten waren und Mainz von Bonn aus ziemlich gut zu erreichen ist, war die Anreise auch in diesem Jahr kein Abenteuer.<\/p>\n<p>Dadurch, dass ich ganz gut in die \u00d6ffentlichkeitsarbeit vom histocamp eingebunden war, wuselte ich den ganzen Freitag und Samstag besch\u00e4ftigt im Mainzer Rathaus rum und hatte f\u00fcr Gespr\u00e4che nicht so recht Zeit (und auch, wenn man das vielleicht nicht glauben mag, ich kann au\u00dferordentlich sch\u00fcchtern sein, was &#8220;Menschen, die ich nur aus dem Internet kenne&#8221;-ansprechen anbelangt).<!--more--><\/p>\n<p><strong>Sessions<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte ich dieses Jahr mehr Sessions angucken und sogar selbst drei (mit)halten. Eine kleine Rekapitulation.<\/p>\n<p><strong>Session 1 am Freitag: #Hitler<\/strong><br \/>\nMichael und ich wollen eigentlich schon l\u00e4nger ein Hitler-Blog starten. Ich pers\u00f6nlich vermisse das <a href=\"https:\/\/blogs.taz.de\/hitlerblog\/\" target=\"_blank\">Blog<\/a>, das Daniel Erk bis 2012 f\u00fcr die taz schrieb, n\u00e4mlich schon und au\u00dferdem ist der Google-Alert zu &#8220;Hitler&#8221; und &#8220;Hitlervergleiche&#8221; dann doch so ergiebig, dass man das mit einem Blog begleiten k\u00f6nnte. Bevor wir uns an die Arbeit machen, wollten Michael und ich aber gerne mal die histocamp-Teilnehmer*innen fragen, was sie von der ganzen Sache so halten und wie sie so ein Blog aufbauen w\u00fcrden. Wir diskutierten eine ganze Stunde recht angeregt, was man tun k\u00f6nnte, was man lassen sollte, in welcher Sprache man bloggen m\u00fcsste, Bildrechte, ob das alles nicht totaler Meta-Quatsch sei, ob man \u00fcberhaupt ein Blog br\u00e4uchte. Und letztendlich haben wir jetzt einige Anregungen und hoffentlich auch Mitstreiter. Da ich mit gar keinem Anspruch au\u00dfer mich austauschen zu wollen in die Session gegangen war, war das auch vollkommen in Ordnung so, abgesehen davon, dass es gelegentlich krude Einw\u00fcrfe gab. Liebe Session-Besucher*innen: wenn ihr mitmachen wollt, im Impressum findet ihr meine Mailadresse, wir haben das weiterhin vor.<\/p>\n<p><strong>Session 2 am Freitag: #urwald<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_421\" aria-describedby=\"caption-attachment-421\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30659062402_6ed04009f9_k.jpg\" data-lightbox=\"gal[418]\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-421\" src=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30659062402_6ed04009f9_k-580x387.jpg\" alt=\"30659062402_6ed04009f9_k\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30659062402_6ed04009f9_k-580x387.jpg 580w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30659062402_6ed04009f9_k-768x512.jpg 768w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30659062402_6ed04009f9_k-940x627.jpg 940w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30659062402_6ed04009f9_k.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-421\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/histocamp\" target=\"_blank\">histocamp<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/histocamp\/30659062402\/\" target=\"_blank\">Erkl\u00e4rungen bei #urwald<\/a> | <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-SA 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die zweite Session, die ich am Freitag besucht habe, drehte sich um Kolonialismus in Kinderb\u00fcchern. Nach Debatten um Ausdr\u00fccke in belletristischen Kinderb\u00fcchern und nach den letzten Debatten zum Thema &#8220;Blackfacing&#8221;, ging es Esther in ihrer Session um die Darstellung in Kinderatlanten und in Kindersachb\u00fcchern. Ich lernte, dass es mittlerweile wohl \u00fcblich ist, dass Verlage f\u00fcr diese Sachb\u00fccher Expert*innen aus den Naturwissenschaften engagieren, sich aber wohl keine Gedanken dar\u00fcber machen, welche rassistischen Stereotype sie zum Teil weiterhin verbreiten. Im Gegensatz zu den belletristischen Kinderb\u00fcchern wurde \u00fcber Sachb\u00fccher f\u00fcr Kinder dahingehend n\u00e4mlich noch nicht \u00f6ffentlich diskutiert.<\/p>\n<p><strong>Session 3 am Samstag:\u00a0#Geschichtsunterricht2030<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe die Schule 2008 verlassen, aber wenn ich die zwei Sessiongeber und die Sessiongeberin richtig verstanden habe, hat sich seitdem und davor wenig ge\u00e4ndert. Und wenn ich mal rekapituliere, dass bis zu meinem Abitur in der Schule Tageslichtschreiber, VHS-Kassetten und Kassettenrecorder &#8220;state of the art&#8221; waren, finde ich es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich in den letzten acht Jahren nichts Entscheidendes ge\u00e4ndert hat au\u00dfer, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler jetzt Smartphones mit in die Schule bringen oder auch nicht. Was ich auch nicht wusste: dass der Austausch zwischen universit\u00e4rer Fachdidaktik und Praxis in der Schule nicht so besonders gut zu funktionieren scheint. Woran das liegt w\u00fcrde mich mal interessieren. Befremdend war, dass der <a href=\"https:\/\/geschichtsunterricht.wordpress.com\/2016\/11\/06\/geschichtsunterricht-2030\/\">selbstgew\u00e4hlte Hashtag<\/a> binnen k\u00fcrzester Zeit von au\u00dferhalb gekapert wurde und zum Verfassen von menschenfeindlichen Tweets genutzt wurde.<\/p>\n<p><strong>Session 4 am Samstag:\u00a0#bezahlteGeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Wenzel und Norman erz\u00e4hlten von ihren Erfahrungen als freiberufliche Historiker. Alles sehr spannend, vor allem, weil sie selbst starten konnten, ohne erstmal Akquise zu machen. Was ich f\u00fcr ziemlich wunderbar halte, aber auch f\u00fcr ziemlich viel Gl\u00fcck. Was ich gelernt habe: als freiberufliche Historiker*in muss man sich sehr viel Finanzwissen selbst aufschaufeln, man verkauft sich am Anfang oft selbst unter Wert und arbeitet mehr als das Festangestellte so machen. Es macht aber anscheinend auch sehr viel Spa\u00df, sonst w\u00fcrden es die beiden ja nicht machen.<\/p>\n<p><strong>Session 5 am Samstag: #dissopfer<\/strong><\/p>\n<p>Dissopfer hatte ich spontan am Samstagmorgen vorgestellt, denn: ich stehe weiterhin vor der Frage, ob und wie ich promovieren sollte. In meiner Langzeituntersuchung frage ich seit Mai 2016 unterschiedliche promovierte Menschen aus, ob sie mir eine Promotion weiterempfehlen w\u00fcrden oder nicht, wie der Arbeitsalltag beim Promovieren so aussieht, wie schrecklich es w\u00e4re, wenn man abbricht und wie man nicht nach f\u00fcnf Jahren mit einem Thema vollkommen genervt von ihm ist. Gestern kamen dann noch einige mehr dazu. Ich bin weiterhin unschl\u00fcssig, h\u00f6rte aber viele Leute, die schon sehr begeistert vom &#8220;letzten Abenteuer, das es in unserer Zeit noch gibt&#8221; schw\u00e4rmten. Und da ich nicht die Einzige war, die diese Fragen hatte, hoffe ich, dass es den anderen im Ratssaal auch etwas gebracht hat. Vielleicht k\u00f6nnen wir uns ja im n\u00e4chsten Jahr weiter austauschen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_424\" aria-describedby=\"caption-attachment-424\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30793914435_03aefac5f1_k.jpg\" data-lightbox=\"gal[418]\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-424\" src=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30793914435_03aefac5f1_k-580x870.jpg\" alt=\"30793914435_03aefac5f1_k\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30793914435_03aefac5f1_k-580x870.jpg 580w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30793914435_03aefac5f1_k-768x1152.jpg 768w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30793914435_03aefac5f1_k-940x1410.jpg 940w, https:\/\/charlottejahnz.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/30793914435_03aefac5f1_k.jpg 1365w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-424\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/histocamp\" target=\"_blank\">histocamp<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/histocamp\/30793914435\/\" target=\"_blank\">der erste Gewinner beim #histobingo<\/a> | <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/2.0\/\" target=\"_blank\">CC BY-NC-SA 2.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Session 6 am Samstag: #histobingo<\/strong><\/p>\n<p>Wie auch im letzten Jahr hatte ich sehr viel Spa\u00df beim #histobingo, ob es nun darum ging, m\u00f6glichst bekloppte Preise auszusuchen, mir Begriffe auszudenken oder es dann letztendlich mit Moritz gemeinsam zu moderieren. Gerne im n\u00e4chsten Jahr wieder.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Das zweite <strong>histo<\/strong>camp war mindestens so gut wie das erste, auch wenn ich schon den einen oder die andere, die beim letzten Jahr dabei waren, vermisst habe!<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_418 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_418')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_418').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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