{"id":403,"date":"2016-05-21T09:32:37","date_gmt":"2016-05-21T07:32:37","guid":{"rendered":"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=403"},"modified":"2018-03-05T18:40:57","modified_gmt":"2018-03-05T16:40:57","slug":"masterarbeit-i-3-forschungsstand-und-literatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=403","title":{"rendered":"Masterarbeit: I.3 Forschungsstand und Literatur"},"content":{"rendered":"<p>[<a href=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=378\">Inhaltsverzeichnis<\/a>]<\/p>\n<p>Im Zuge der Entwicklung der deutschen Frauenbewegung der 1970er Jahre entstand auch eine verst\u00e4rkte geschichtswissenschaftliche Besch\u00e4ftigung mit der Rolle deutscher Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Forschung Frauen, die nach nationalsozialistischen Kriterien als \u201edeutsch\u201c galten, zun\u00e4chst vor allem als Opfer der NS-Politik ansah, wandelte sich dieses Bild ab Mitte der 1980er Jahre.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Dies gipfelte schlie\u00dflich 1989 und 1992 im \u201eHistorikerinnenstreit\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, der sich schon in der Betitelung an den \u201eHistorikerstreit\u201c im Jahr 1986 anlehnte.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Die Diskussion wurde von den Historikerinnen also als ein Streit um das grundlegende Verst\u00e4ndnis der Rolle von deutschen Frauen im Nationalsozialismus aufgefasst. Dieser \u201eStreit\u201c besch\u00e4ftigte sich vor allem mit der Frage, ob eine \u201espezifisch weibliche Schuld\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> deutscher Frauen, in Bezug auf deren Rolle im Nationalsozialismus, vorhanden sei. W\u00e4hrend Gisela Bock davon ausging, dass nationalsozialistische T\u00e4terinnen vor allem au\u00dferhalb der sogenannten weiblichen Sph\u00e4re an Verbrechen beteiligt waren<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>, vertrat Claudia Koonz in der \u00fcberarbeiteten Fassung ihrer Monographie \u201eM\u00fctter im Vaterland\u201c die Meinung, dass die Schuld deutscher Frauen darin lag, dass sie die f\u00fcr sie vom NS-Staat vorgesehene Rolle annahmen, die nach Koonz vor allem darin bestand als unpolitische M\u00fctter Teil der \u201eVolksgemeinschaft\u201c zu sein.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Daraus entwickelten sich seit den 1990er Jahren unterschiedliche Forschungsans\u00e4tze, die sich differenzierter mit unterschiedlichen Frauengruppen im Nationalsozialismus auseinandersetzen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Die Forschung zur allgemeinen Frauengeschichte ist mittlerweile weitestgehend etabliert, wohingegen die zeitgeschichtliche Frauen- beziehungsweise Geschlechterforschung in Deutschland \u201enicht als derart zentral [gilt], um als anerkannte Qualifikation zu gelten.\u201c<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Dennoch hat sich diese Forschung in den vergangenen Jahren als lebendig und gesellschaftlich relevant erwiesen.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Dies wird besonders deutlich in der Debatte um Leonie Trebers Dissertation \u201eMythos Tr\u00fcmmerfrauen\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, die vor allem in den sozialen Medien kontrovers diskutiert wurde.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Im Kontext der Geschichte von Frauen im Deutschland der Nachkriegszeit, besch\u00e4ftigte sich die westdeutsche historische Forschung vor 1989 \u00fcberwiegend mit der westdeutschen Nachkriegszeit<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, w\u00e4hrend sich die Forschung in der DDR basierend auf der marxistischen Geschichtsideologie mit der Rolle der Frau in der Nachkriegszeit besch\u00e4ftigte.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Auch nach 1989 ist zur Geschichte deutscher Frauen in der Nachkriegszeit ein deutlicher Forschungsschwerpunkt auf Westdeutschland festzumachen. Auff\u00e4llig ist auch, dass es \u2013 im Sinne einer transnationalen Geschichtsforschung \u2013 wenige Arbeiten gibt, welche die Lebenssituationen westdeutscher und ostdeutscher Frauen gegen\u00fcberstellen, eine Ausnahme bildet hier zum Beispiel die bereits erw\u00e4hnte Dissertation von Treber, die das Bild von \u201eTr\u00fcmmerfrauen\u201c in beiden deutschen Staaten untersucht.<\/p>\n<p>Die Mediengeschichte ist Teil eines kulturwissenschaftlichen Forschungsfeldes. Die deutsche Zeitgeschichtswissenschaft betreibt Mediengeschichte \u00fcberwiegend dahingehend, dass sie Medien als Quellen nutzt. Die Akteure, die diese Medien produzieren, werden dabei in der Zeitgeschichte eher vernachl\u00e4ssigt, was Frank B\u00f6sch und Annette Vowinckel als Forschungsdesiderat kennzeichnen.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Die Geschichte der Medien in der DDR ist kaum erforscht<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>, ihr Wechselspiel mit westlichen Medien im Kalten Krieg hingegen ein beliebtes Forschungsthema<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a>, wie auch die Pressegeschichte der Bundesrepublik als gut erforscht gelten kann.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Die Mediengeschichte des Nationalsozialismus wurde ebenfalls umfassend geschichtswissenschaftlich dargestellt.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Frauenzeitschriften sind hingegen bislang selten umfassend einer geschichtswissenschaftlichen Untersuchung unterzogen worden. Von den hier untersuchten Zeitschriften wurden die <em>NS Frauen-Warte<\/em> und die <em>Constanze<\/em> einer genaueren Betrachtung unterzogen. Daher sind die Ergebnisse von Annette Meyer zum Felde sowie von Elisabeth Vormschlag zur <em>NS Frauen-Warte<\/em> sowie die Arbeit Sylvia Lotts, die sich in ihrer Dissertation auch mit der <em>Constanze<\/em> besch\u00e4ftigte, f\u00fcr diese Arbeit essentiell, da sie Grundlagenforschung zu den in der Arbeit ausgewerteten Zeitschriften betrieben. Alle drei Arbeiten erschienen in den sp\u00e4ten 1970er beziehungsweise den fr\u00fchen 1980er Jahren und sind daher nicht auf dem neuesten Stand der Forschung. Meyer zum Felde und Vormschlag besch\u00e4ftigten sich in ihren Arbeiten vor dem bereits erw\u00e4hnten Hintergrund der beginnenden Besch\u00e4ftigung mit dem Rollenbild von Frauen im Nationalsozialismus mit den Zeitschriften, was dazu f\u00fchrte, dass sie die angenommene Opferrolle der deutschen Frauen in ihren Arbeiten als gegeben annahmen. Lott untersuchte in ihrer Dissertation anhand der Verleger Hans Huffzky und John Jahr deutsche Frauenzeitschriften im Zeitraum zwischen 1933 und 1970, allerdings unter kommunikationswissenschaftlichen Aspekten. Eine genaue Untersuchung der Zeitschrift <em>Die Frau von heute<\/em> liegt nicht vor, auch wenn sie in Lotts Dissertation am Rande erw\u00e4hnt wird. Hier wurde auf einen Aufsatz von Gunilla-Friederike Budde im Sammelband \u201eZwischen \u201aMosaik\u2019 und \u201aEinheit\u2019. Zeitschriften in der DDR\u201c zur\u00fcckgegriffen, der 1999 von Simone Barck, Martina Langermann und Siegfried Lokatis herausgegeben wurde und zumindest einen \u00dcberblick zur Entstehungsgeschichte und Situation der <em>Frau von heute<\/em> in der DDR gibt.<\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid; border-top-width: 1px;\" \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Siehe dazu z.B. Winkler, D\u00f6rte: Frauenarbeit im \u201eDritten Reich\u201c (Reihe historische Perspektiven 9), Hamburg 1977, Frauengruppe Faschismusforschung (Hrsg.): Mutterkreuz und Arbeitsbuch. Zur Geschichte der Frauen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Frankfurt a.M. 1981 sowie Kuhn, Annette (Hrsg.): Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, Band 2, D\u00fcsseldorf 1986.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Herkommer, Christina: Frauen im Nationalsozialismus. Ein diskursgeschichtlicher \u00dcberblick, in: Theresienst\u00e4dter Studien und Dokumente 14 (2007), S. 288-327, hier S. 290f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Bock, Gisela: Ein Historikerinnenstreit?, in: Geschichte und Gesellschaft 18 (1992), S. 400-404, hier S. 400.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Siehe dazu: Gro\u00dfe Kracht, Klaus: Debatte: Der Historikerstreit, <a href=\"https:\/\/docupedia.de\/zg\/Historikerstreit\">https:\/\/docupedia.de\/zg\/Historikerstreit<\/a> (15.12.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Bock: Ein Historikerinnenstreit?, S. 400.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. ebd., S. 400f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Heinsohn,, Kemper: Geschlechtergeschichte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. Herkommer: Frauen im Nationalsozialismus, S. 318.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Heinsohn, Kemper: Geschlechtergeschichte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Siehe dazu z.B. Hagemann, Karin, Sch\u00fcler-Springorum, Stefanie (Hrsg.): Heimat-Front. Milit\u00e4r und Geschlechterverh\u00e4ltnisse im Zeitalter der Weltkriege, Frankfurt a.M., New York 2002.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Treber, Leonie: Mythos Tr\u00fcmmerfrauen. Von der Tr\u00fcmmerbeseitigung in der Kriegs- und Nachkriegszeit und der Entstehung eines deutschen Erinnerungsortes, Essen 2014.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. dazu z.B. Hoffmann, Moritz: &#8220;Sorry, das will keiner lesen&#8221; &#8211; warum wir alle Public History brauchen, <a href=\"https:\/\/www.moritz-hoffmann.de\/2015\/12\/01\/sorry-das-will-keiner-lesen-warum-wir-alle-public-history-brauchen\/\">https:\/\/www.moritz-hoffmann.de\/2015\/12\/01\/sorry-das-will-keiner-lesen-warum-wir-alle-public-history-brauchen\/ <\/a>(15.2.2016) sowie Hagemann, Karen: Geschichtswissenschaft, Medien und kollektives Ged\u00e4chtnis. Zum \u201eMythos Tr\u00fcmmerfrauen\u201c, in: Neue Politische Literatur 61 (2015), S. 203-212.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Siehe dazu z.B. Meyer, Sibylle, Schulze, Eva: Wie wir das alles geschafft haben: alleinstehende Frauen berichten \u00fcber ihr Leben nach 1945, M\u00fcnchen 1984.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Siehe dazu z.B. Scholze, Siegfried: Zur Rolle der Frau in der Geschichte der DDR. Vom antifaschistischen-demokratischen Neuaufbau bis zur Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft (1945 bis 1981), Leipzig 1987.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Vgl. B\u00f6sch, Frank, Vowinckel, Annette: Mediengeschichte, <a href=\"https:\/\/docupedia.de\/zg\/Mediengeschichte_Version_2.0_Frank_B%C3%B6sch_Annette_Vowinckel\">https:\/\/docupedia.de\/zg\/Mediengeschichte_Version_2.0_Frank_B%C3%B6sch_Annette_Vowinckel<\/a> (15.2.2016).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Siehe dazu Geserick, Rolf: Registriert und \u00fcbersehen. DDR-Zeitschriften in der bundesdeutschen Kommunikationsforschung, in: Simone Barck, Martina Langermann, Siegfried Lokatis (Hrsg.): Zwischen \u201eMosaik\u201c und \u201eEinheit\u201c. Zeitschriften in der DDR, Berlin 1999, S. 22-31.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Vgl. B\u00f6sch, Vowinckel: Mediengeschichte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Siehe dazu zum Beispiel Wilke, J\u00fcrgen (Hrsg.): Unter Druck gesetzt. Vier Kapitel deutscher Pressegeschichte, K\u00f6ln 2002.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Siehe z.B. Heidenreich, Bernd, Neitzel, S\u00f6nke (Hrsg.): Medien im Nationalsozialismus, Paderborn 2010 sowie Kozsyk, Kurt: Deutsche Presse 1914-1945, Berlin 1972.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_403 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_403')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_403').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \\u00fcbertragen - siehe <em>i<\\\/em>.\",\"perma_option\":\"off\",\"action\":\"recommend\",\"language\":\"de_DE\"},\"twitter\":{\"reply_to\":\"\",\"tweet_text\":\"Masterarbeit%3A%20I.3%20Forschungsstand%20und%20Literatur%20%C2%BB%20Geschichte%20schreiben\",\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Twitter senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \\u00fcbertragen - siehe <em>i<\\\/em>.\",\"perma_option\":\"off\",\"language\":\"de\",\"referrer_track\":\"\"},\"gplus\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte \\u00fcbertragen - siehe <em>i<\\\/em>.\",\"perma_option\":\"off\",\"referrer_track\":\"\"}},\"txt_help\":\"Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter, Flattr, Xing, t3n, LinkedIn, Pinterest oder Google eventuell ins Ausland \\u00fcbertragen und unter Umst\\u00e4nden auch dort gespeichert. N\\u00e4heres erfahren Sie durch einen Klick auf das <em>i<\\\/em>.\",\"settings_perma\":\"Dauerhaft aktivieren und Daten\\u00fcber-tragung zustimmen:\",\"info_link\":\"https:\\\/\\\/www.heise.de\\\/ct\\\/artikel\\\/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html\",\"uri\":\"https:\\\/\\\/charlottejahnz.de\\\/?p=403\",\"post_id\":403,\"post_title_referrer_track\":\"Masterarbeit%3A+I.3+Forschungsstand+und+Literatur\",\"display_infobox\":\"on\"});}});\n\/* ]]> *\/<\/script><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge der Entwicklung der deutschen Frauenbewegung der 1970er Jahre entstand auch eine verst\u00e4rkte geschichtswissenschaftliche Besch\u00e4ftigung mit der Rolle deutscher Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. W\u00e4hrend die Forschung Frauen, die nach nationalsozialistischen Kriterien als \u201edeutsch\u201c galten, zun\u00e4chst vor allem als Opfer der NS-Politik ansah, wandelte sich dieses Bild ab Mitte der 1980er Jahre.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[2,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/403"}],"collection":[{"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=403"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/403\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":474,"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/403\/revisions\/474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/charlottejahnz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}