{"id":375,"date":"2016-05-17T15:11:37","date_gmt":"2016-05-17T13:11:37","guid":{"rendered":"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=375"},"modified":"2016-05-17T19:38:22","modified_gmt":"2016-05-17T17:38:22","slug":"i-1-geschlechterrollen-in-diktatur-und-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=375","title":{"rendered":"I.1 Geschlechterrollen in Diktatur und Demokratie"},"content":{"rendered":"<p>[Das Inhaltsverzeichnis der Arbeit mit allen Texten (werden nach und nach erg\u00e4nzt) findet sich <a href=\"https:\/\/charlottejahnz.de\/?p=378\">hier<\/a>]<\/p>\n<p>Diese Arbeit fragt danach, ob sich die geschlechtsspezifisch definierten Rollen deutscher Frauen zwischen 1941 und 1955 ver\u00e4ndert haben. Dazu werden die Frauenzeitschriften <em>NS Frauen-Warte<\/em>, <em>Die Frau von heute<\/em> und <em>Constanze<\/em> zu den Themen Frauenerwerbst\u00e4tigkeit und Liebesbeziehungen analysiert. Konkreter wird folgenden Fragen nachgegangen: Wie konstruierten diese Zeitschriften Rollenbilder, wie vermittelten sie diese ihren Leserinnen? Lassen sich in den beiden Zeitschriften der Nachkriegsjahre Bez\u00fcge und damit auch Kontinuit\u00e4ten zum Rollenbild der nationalsozialistischen Frauenzeitschrift festmachen? Bedingten sich das Rollenbild der berufst\u00e4tigen Frau und jenes der Frau in einer heterosexuellen Liebesbeziehung in den Zeitschriften gegenseitig? Ist ein Wandel der Frauenbilder in Zeitschriften auszumachen \u2013 sowohl diachron als auch in den unterschiedlichen Staatsformen Diktatur und Demokratie? Zudem soll untersucht werden, ob sich das Frauenbild in der Zeitschrift, die in einer Demokratie erschien, innerhalb des freien Marktes der Zeitschriften aus einer rechtlich freien Gesellschaft entwickelte und ob das Frauenbild der Zeitschriften in den beiden Diktaturen als vom Staat oktroyiert beschrieben werden kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zeitschriften, die Frauen als Zielgruppe definieren, erschienen im deutschen Sprachraum seit dem sp\u00e4ten 18. Jahrhundert. Ulrike Weckel beziffert die Zahl von Frauenzeitschriften im deutschsprachigen Raum am Ende des 18. Jahrhunderts auf \u00fcber hundert, davon wurden zehn auch von Frauen herausgegeben.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Frauenzeitschriften bildeten und bilden auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt ein Spezifikum<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, da sie ihr Publikum explizit nach geschlechtlichen Kriterien eingrenzen und so in besonderem Ma\u00dfe gezwungen sind, ihre Inhalte an die Lebenswelt ihrer Zielgruppe anzupassen. Dazu geh\u00f6rt auch die vermittelten Frauenleitbilder dem Selbstverst\u00e4ndnis der Leserinnen entsprechend anzupassen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Dies gilt unter wirtschaftlichen Aspekten besonders f\u00fcr Zeitschriften, die in kapitalistischen Marktwirtschaften erscheinen. Doch auch Frauenzeitschriften, die in Diktaturen erscheinen, m\u00fcssen sich den Leseinteressen und Vorlieben ihrer Leserinnen zu einem gewissen Grad anpassen, um weiterhin rezipiert zu werden. <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Frauenzeitschriften sind pr\u00e4destiniert f\u00fcr die Untersuchung von weiblichen Geschlechterrollen, weil sie sich explizit mit diesem Themenfeld besch\u00e4ftigen und durch den Austausch mit ihrer weiblichen Leserschaft auch das Selbstverst\u00e4ndnis dieser abbilden.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Denn weibliche wie m\u00e4nnliche Geschlechterrollen sind in hohem Ma\u00dfe sozial konstruiert, ihnen liegt in der Regel ein bipolares Geschlechterverst\u00e4ndnis zugrunde. Das bedeutet, dass das biologische Geschlecht eines Menschen (<em>sex<\/em>) an seine Identit\u00e4t gebunden wird und diese wieder mit gesellschaftlich akzeptiertem Verhalten und Erwartungshaltungen (<em>gender)<\/em> verkn\u00fcpft wird. Geschlecht beziehungsweise <em>gender<\/em> ist jedoch eine dynamische Kategorie. \u201eM\u00e4nnliche\u201c oder \u201eweibliche\u201c Eigenschaften werden durch eine soziale Gruppe oder eine Gesellschaft zun\u00e4chst ausgehandelt.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Dar\u00fcber hinaus werden \u201em\u00e4nnliche Eigenschaften\u201c den \u201eweiblichen\u201c gegen\u00fcber h\u00e4ufig als gegens\u00e4tzlich oder einander ausschlie\u00dfend dargestellt, wie etwa die Zweiteilung in \u201eprivat versus \u00f6ffentlich\u201c oder \u201eNatur versus Kultur\u201c.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Diese Vorstellungen befinden sich gesellschaftlich in einem st\u00e4ndigen Wandel<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>, was von der Geschlechtergeschichte als \u201edoing gender\u201c<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, also als die \u201einteraktiv vollzogene kulturelle Sinnstiftung\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> des Geschlechts, beschrieben wird. Ein Beispiel f\u00fcr sich ver\u00e4ndernde Formulierungen und Vorstellungen von \u201eWeiblichkeit\u201c ist Birte F\u00f6rsters Studie zum K\u00f6nigin Luise-Mythos, in der sie mediale und soziale Konstruktionen der \u201eidealen deutschen Frau\u201c zwischen 1860 und 1960 untersucht.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Die Rolle von Frauen im NS-Staat<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> leitete sich aus ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zur \u201eVolksgemeinschaft\u201c ab, mit der die Nationalsozialisten den Zweck verfolgten, eine identit\u00e4tsstiftende Solidarit\u00e4t innerhalb der f\u00fcr \u201edeutsch\u201c befundenen Bev\u00f6lkerung zu schaffen.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Die Rolle der Frau wurde auf ideologischer Ebene innerhalb der \u201eVolksgemeinschaft\u201c als komplement\u00e4r zu der des Mannes gefasst: beide Geschlechter hatten bestimmte Aufgaben, die voneinander abhingen. Kirsten Heinsohn hat darauf hingewiesen, dass die NSDAP zu Beginn der 1930er Jahre eine Ann\u00e4herung an das Frauenbild rechtskonservativer Parteien vollzogen hatte.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Die schon vor der \u201eMacht\u00fcbernahme\u201c verbreitete Annahme, die Frau sei f\u00fcr den privaten Bereich \u2013 also den Haushalt \u2013 zust\u00e4ndig, der Mann hingegen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Bereich \u2013 also Politik und Erwerbst\u00e4tigkeit \u2013 hatte im Nationalsozialismus zumindest ideologisch weiterhin Bestand.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Diese Auffassung schlug sich auch in den politischen Handlungsspielr\u00e4umen deutscher Frauen nach 1933 nieder: das passive Wahlrecht wurde ihnen entzogen. In der NSDAP konnten Frauen zwar Mitglied werden, von der Mitgliedschaft im Parteivorstand wurden sie jedoch bereits 1921 ausgeschlossen.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Die Familie wurde, dem Ideal des \u201eF\u00fchrerstaats\u201c entsprechend, als Ort der Ein\u00fcbung autorit\u00e4rer Beziehungen verstanden. Die Reproduktionsf\u00e4higkeit der Frau, die Unterordnung von \u201eMutterschaft\u201c unter pers\u00f6nliche Interessen war evident f\u00fcr die nationalsozialistische Konstruktion von Weiblichkeit. Diese wertete die Rolle von Frauen aber trotz des komplement\u00e4ren Geschlechtermodells nach Kirsten Heinsohn auf, sodass von einer Gleichwertigkeit der Geschlechter ausgegangen wurde.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Die Umsetzung der familienzentrierten Ideologie in der Politik des NS-Staates kam jedoch nicht vollst\u00e4ndig zum Tragen. Ute Frevert hat die NS-Frauen- und Familienpolitik zudem als ambivalent und \u201ezwischen Fortschritt und R\u00fcckschritt schwankend\u201c<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> charakterisiert. Zwar erh\u00f6hten sich die Eheschlie\u00dfungen und die Geburtenrate in den 1930er Jahren, kinderreiche Familien blieben allerdings trotz Mutterkreuzpropaganda und Ehestandsdarlehen<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> eine Ausnahme.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> \u201eDen modernen Trend zur Kleinfamilie mit maximal zwei Kindern haben auch die geburtenorientierten Ma\u00dfnahmen des NS-Regimes indes nicht aufhalten k\u00f6nnen\u201c, fasst Michael Wildt diese Ambivalenz treffend zusammen.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Tats\u00e4chlich stieg zudem die weibliche Erwerbst\u00e4tigkeit auch in Friedenszeiten von 11,6 Millionen im Jahr 1933 auf 14,6 Millionen im Jahr 1939, was 52% der weiblichen Bev\u00f6lkerung zwischen 15 und 60 Jahren entspricht, an.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der DDR war das Rollenbild der dem Mann gegen\u00fcber gleichberechtigten Frau staatlich verankert. Die Verfassung der DDR regelte dies 1949 zusammen mit dem Recht auf Arbeit und auf gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, dem besonderen Schutz von Frauen im Arbeitsprozess, dem staatlichen Schutz der Mutterschaft sowie der gemeinsamen Verantwortung von Frau und Mann bei der Erziehung der Kinder.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Die Emanzipation der Frau galt dabei immer auch als Gradmesser f\u00fcr den Fortschritt der Gesellschaft, da davon ausgegangen wurde, dass die Gleichberechtigung der Frau ein immanenter Faktor im Gelingen des realexistierenden Sozialismus sei.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Geschlechterpolitik und teleologisches Fortschrittsmodell wurden also verkn\u00fcpft. Sprachlich wurde die Gleichberechtigung anhand m\u00e4nnlich konnotierter Vergleiche wie \u201ejede Frau steht ihren Mann\u201c<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> gemessen, Frauen hatten sich somit an einem m\u00e4nnlichen Leitbild zu orientieren.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n<p>Das Rollenbild der Frau war in der DDR daher immer auch eng mit \u00f6konomischen Fragestellungen verbunden und daher spielte das Thema \u201eErwerbsarbeit\u201c eine zentrale Rolle. Zudem ben\u00f6tigte die DDR die Arbeitskraft von Frauen zur Erf\u00fcllung ihrer ambitionierten Wirtschaftspl\u00e4ne.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Die konventionellen Rollenmuster von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit wirkten trotz der gesetzlich festgeschriebenen Gleichberechtigung in der Auffassung der privaten Organisation der Partnerschaft von Frau und Mann fort.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> Die Ehe mit dem traditionellen Rollenarrangement, wonach allein die Frau f\u00fcr die Hausarbeit zust\u00e4ndig sei, wobei sie \u2013 im Gegensatz zur NS-Ideologie \u2013 dem Mann nicht untergeordnet war, blieb bis zum Ende der DDR bestehen.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> Jedoch sah das Rollenbild der DDR f\u00fcr die Frau neben diesen T\u00e4tigkeiten eben auch die volle Berufst\u00e4tigkeit vor, was eine doppelte Arbeitsbelastung darstellte, die der Staat zum Teil durch Hausarbeitstage und staatlich organisierte Kinderbetreuung abzufedern versuchte.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a> Die Gleichberechtigung von Frau und Mann im Berufsleben wurde bis zum Ende der DDR nicht voll umgesetzt, so wurden Frauen in Betrieben zum Beispiel vor allem auf der unteren und mittleren Leitungsebene eingesetzt.<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Geschlechterrollenbilder in der Bundesrepublik bauten auf einem komplement\u00e4ren Geschlechterverst\u00e4ndnis auf. Anders als in der DDR wurde die Berufst\u00e4tigkeit von Frauen und die Gleichberechtigung von Frau und Mann keineswegs als positiv empfunden. Die Aufnahme von Art. 3, Abs. 2 GG, wonach M\u00e4nner und Frauen gleichberechtigt sind, wurde von massiven Widerst\u00e4nden begleitet<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a>, auch um sich von der DDR abzugrenzen.<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> Der m\u00e4nnliche Lebensentwurf war in der Rechtsordnung weiterhin bestimmend.<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> Erst ab 1957 wurden Verfassungsverst\u00f6\u00dfe gegen den Gleichberechtigungsparagraphen aus dem familienrechtlichen Teil des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches entfernt.<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a> Erst mit dieser Entfernung entfiel im Jahr 1957 auch die Entscheidungsgewalt des Ehemannes \u00fcber die Berufst\u00e4tigkeit der Ehefrau. Bis dahin konnte der Ehemann das Angestelltenverh\u00e4ltnis seiner Frau ohne deren Zustimmung k\u00fcndigen und unter Anwendung von Entlassungsvorschriften aus der NS-Zeit wurden Frauen aus dem \u00f6ffentlichen Dienst gedr\u00e4ngt.<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> Dennoch verfolgte die Gesetzgebung mit diesen \u00c4nderungen das Ziel die \u201etraditionelle Hausfrauenehe\u201c<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a> als Leitbild zu belassen, die Frau in dieser aber st\u00e4rker zu sch\u00fctzen. Als Antwort auf die gesellschaftliche Verschiebung der Geschlechterrollenbilder in den Nachkriegsjahren, als \u00fcberwiegend Frauen die Versorgung der Familie \u00fcbernommen hatten<a href=\"#_ftn38\" name=\"_ftnref38\">[38]<\/a>, setzte also zu Beginn der 1950er Jahre unter der \u201emoralischen F\u00fchrung\u201c<a href=\"#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a> der katholischen Kirche eine R\u00fcckbesinnung auf die traditionelle Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ein. So forderte die katholische Kirche beispielsweise Frauen auf, an ihren angeblich angestammten Platz als Hausfrau und Mutter zur\u00fcckzukehren.<a href=\"#_ftn40\" name=\"_ftnref40\">[40]<\/a> Die Berufst\u00e4tigkeit von Frauen wurde als unnat\u00fcrlich charakterisiert, da sie zu einer Verm\u00e4nnlichung der Frauen f\u00fchre<a href=\"#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a>, bei jungen Frauen wurde in deren Berufst\u00e4tigkeit sogar ein Grund f\u00fcr eine \u201esexuelle Verwilderung\u201c<a href=\"#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a> gesehen. Trotzdem erh\u00f6hte sich zwischen 1950 und 1961 die Zahl erwerbst\u00e4tiger Frauen in der Bundesrepublik um 19 Prozent.<a href=\"#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a><\/p>\n<p>Die Rolle der Frau in der Partnerschaft war, wie oben bereits ausgef\u00fchrt, in der Bundesrepublik weiterhin von patriarchalischen Vorstellungen gepr\u00e4gt. Die beiden gro\u00dfen christlichen Kirchen warnten davor, dass sich die \u201enat\u00fcrliche Ordnung\u201c<a href=\"#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a> in Gefahr bef\u00e4nde, wenn die Entscheidungsgewalt innerhalb der Familie nicht beim Mann l\u00e4ge. Der Soziologe Gerhard Baumert konstatierte hingegen eine Einschr\u00e4nkung der Vorrangstellung des Mannes in vielen Familien, was er als Parallele zur gesamtgesellschaftlichen Stellung von Mann und Frau ausmachte.<a href=\"#_ftn45\" name=\"_ftnref45\">[45]<\/a> F\u00fcr das Ende des Untersuchungszeitraums stellt Axel Schildt eine \u201eenorme Ausbreitung des Konsums\u201c<a href=\"#_ftn46\" name=\"_ftnref46\">[46]<\/a> in der Bundesrepublik fest, die auch eine geschlechtsspezifische Komponente hatte: die Aufwertung der Konsumentin brachte einen, wenngleich ambivalenten Zuwachs an Handlungsr\u00e4umen f\u00fcr Frauen.<a href=\"#_ftn47\" name=\"_ftnref47\">[47]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Frauenbilder liegen der Untersuchung der Zeitschriften zugrunde. Alle drei untersuchten Zeitschriften hatten zum Ziel ein spezifisches Frauenbild zu kommunizieren, das jenem in den jeweiligen Staatsformen vorherrschenden weitestgehend entsprach. Damit hatten sie Anteil an der \u201eimagined community\u201c<a href=\"#_ftn48\" name=\"_ftnref48\">[48]<\/a> und am dynamischen Prozess der Bildung von Gemeinschaften<a href=\"#_ftn49\" name=\"_ftnref49\">[49]<\/a>, mit dem die Leserinnen und Leser wiederum in eine Wechselbeziehung mit der Zeitschrift traten, selbst wenn die ihnen angebotene Version ihrer Lebensrealit\u00e4t nur bedingt entsprach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr class=\"ttfmake-hr\" style=\"border-style: solid; border-top-width: 1px;\" \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Weckel, Ulrike: Frauenzeitschrift, <a href=\"https:\/\/referenceworks.brillonline.com\/entries\/enzyklopaedie-der-neuzeit\/*-a1152000\">https:\/\/referenceworks.brillonline.com\/entries\/enzyklopaedie-der-neuzeit\/*-a1152000<\/a> (15.2.2016).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> In den 1990er Jahren etablierten sich mit Zeitschriften wie der <em>GQ <\/em>oder <em>Men\u2019s Health <\/em>auch \u201eM\u00e4nnerzeitschriften\u201c auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Klaus, Elisabeth: Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung. Zur Bedeutung der Frauen in den Massenmedien und im Journalismus (Medien- und Geschlechterforschung 7), aktual. und korr. Neuauflage, Wien 2005, S. 256f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Beetham, Margaret: Periodicals and the new media: Women and imagined communities, in: Women\u2019s Studies International Forum 29 (2006), S. 231-240, hier S. 232.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. dazu: M\u00fcller, Kathrin Friederike: Frauenzeitschriften aus der Sicht ihrer Leserinnen. Die Rezeption von \u201eBrigitte im Kontext von Biografie, Alltag und Doing Gender (Critical media studies 5), Bielefeld 2010, S. 400f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Scott, Joan W.: Gender and the Politics of History, New York 1999, S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Siehe dazu grundlegend die Beitr\u00e4ge in Bu\u00dfmann, Hadumond, Hof, Renate (Hrsg.): Genus. Zur Geschlechterdifferenz in den Kulturwissenschaften, Stuttgart 1995.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. Ulbrich, Claudia: Geschlechterrollen, in: Enzyklop\u00e4die der Neuzeit Online, <a href=\"https:\/\/referenceworks.brillonline.com\/entries\/enzyklopaedie-der-neuzeit\/geschlechterrollen-a1387000#\">https:\/\/referenceworks.brillonline.com\/entries\/enzyklopaedie-der-neuzeit\/geschlechterrollen-a1387000#<\/a> (15.12.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Heinsohn, Kirsten, Kemper, Claudia: Geschlechtergeschichte, <a href=\"https:\/\/docupedia.de\/zg\/Geschlechtergeschichte\">https:\/\/docupedia.de\/zg\/Geschlechtergeschichte<\/a> (15.12.2015).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Ebd.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> F\u00f6rster, Birte: Der K\u00f6nigin Luise-Mythos. Mediengeschichte des Idealbilds deutscher Weiblichkeit, 1860-1960 (Formen der Erinnerung 46), G\u00f6ttingen 2011.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Mit deutschen Frauen im NS-Staat sind in dieser Arbeit die Gruppe der nach nationalsozialistischer Definition f\u00fcr \u201edeutsch\u201c befundenen Frauen gemeint.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Vgl. Steinbacher, Sybille: Einleitung, in: Sybille Steinbacher (Hrsg.): Volksgenossinen. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft (Beitr\u00e4ge zur Geschichte des Nationalsozialismus 23), G\u00f6ttingen 2007, S. 9-28, hier S. 11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Heinsohn, Kirsten: Kampf um die W\u00e4hlerinnen. Die Idee der \u201eVolksgemeinschaft\u201c am Ende der Weimarer Republik, in: Sybille Steinbacher (Hrsg.): Volksgenossinen. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft (Beitr\u00e4ge zur Geschichte des Nationalsozialismus 23), G\u00f6ttingen 2007, S. 29-47, hier S. 43f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Vgl. Steinbacher: Einleitung, S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Vgl. Fontaine, Karin: Nationalsozialistische Aktivistinnen (1933 \u2013 1945). Hausfrauen, M\u00fctter, Berufst\u00e4tige, Akademikerinnen. So sahen sie sich und ihre Rolle im \u201etausendj\u00e4hrigen Reich\u201c, W\u00fcrzburg 2003, S. 36.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Vgl. Wagner, Leonie: Nationalsozialistische Frauenansichten. Vorstellungen von Weiblichkeit und Politik f\u00fchrender Frauen im Nationalsozialismus, Frankfurt a. M. 1996, S. 57-63.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Frevert, Ute: Frauen, in: Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Wei\u00df (Hrsg.): Enzyklop\u00e4die des Nationalsozialismus, M\u00fcnchen 1997, S. 220-234, hier S. 223.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Siehe dazu: Weyrather, Irmgard: Muttertag und Mutterkreuz. Der Kult um die \u201edeutsche Mutter\u201c im Nationalsozialismus, Frankfurt a.M. 1993.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Vgl. Hilpert, Dagmar: Wohlfahrtsstaat der Mittelschichten? Sozialpolitik und gesellschaftlicher Wandel der Bundesrepublik Deutschland (1949-1975) (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft 208), G\u00f6ttingen 2012, S. 193.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Wildt, Michael: Geschichte des Nationalsozialismus (Grundkurs Neue Geschichte), G\u00f6ttingen 2008, S. 99.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Vgl. ebd., S. 100.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Vgl. D\u00f6lling, Irene: Gespaltenes Bewu\u00dftsein \u2013 Frauen- und M\u00e4nnerbilder in der DDR, in: Gisela Helwig (Hrsg.): Frauen in Deutschland 1945-1992 (Studien zur Geschichte und Politik 318), Bonn 1993, S. 23-52, hier S. 27.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Vgl. Scheel, Daniela: Zwischen Wertung und Wirkung. DDR-Zeitschriftenprofile 1950-1980 am Beispiel von Geschlechtsrollenproblematik und Frauenleitbild (Bibliothek Wissenschaft und Politik 38), K\u00f6ln 1985, S. 115.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Ebd., S. 33.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Vgl. Merkel, Ina: Leitbilder und Lebensweisen von Frauen in DDR, in: Hartmut Kaelble, J\u00fcrgen Kocka, Hartmut Zwahr (Hrsg.): Sozialgeschichte der DDR, Stuttgart 1994, S. 359-382, hier S. 376f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Vgl. Scheel: Zwischen Wertung und Wirkung, S. 117.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> B\u00fchler, Grit: Mythos Gleichberechtigung in der DDR. Politische Partizipation von Frauen am Beispiel des Demokratischen Frauenbunds Deutschlands (Campus Forschung 752), Frankfurt a.M., New York 1997, S. 28f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Vgl. ebd., S. 38.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Vgl. D\u00f6lling: Gespaltenes Bewu\u00dftsein, S. 26.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> B\u00fchler: Mythos Gleichberechtigung, S. 37.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Siehe dazu: Schultz, Ulrike: Ein Quasi-St\u00fcrmlein und Waschk\u00f6rbe voller Eingaben: Die Geschichte von Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz, <a href=\"https:\/\/www.fernuni-hagen.de\/rechtundgender\/downloads\/Art._3.pdf\">https:\/\/www.fernuni-hagen.de\/rechtundgender\/downloads\/Art._3.pdf<\/a> (18.2.2016).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Vgl. Schwab, Dieter: Gleichberechtigung und Familienrecht im 20. Jahrhundert, in: Ute Gerhard (Hrsg.): Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Fr\u00fchen Neuzeit bis zur Gegenwart, M\u00fcnchen 1997, S. 790-827, hier S. 809.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Vgl. Degener, Theresia: Der Streit um Gleichheit und Differenz in der Bundesrepublik Deutschland seit 1945, in: Ute Gerhard (Hrsg.): Frauen in der Geschichte des Rechts. Von der Fr\u00fchen Neuzeit bis zur Gegenwart, M\u00fcnchen 1997, S. 871-900, hier S. 883.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Ebd., S. 871.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> Vgl. Schwab: Gleichberechtigung und Familienrecht im 20. Jahrhundert, S. 810. Wolfrum, Edgar: Die gegl\u00fcckte Demokratie. Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von ihren Anf\u00e4ngen bis zu Gegenwart, Stuttgart 2006, S. 57f., 152.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> Schwab: Gleichberechtigung und Familienrecht im 20. Jahrhundert, S. 811.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a> Vgl. Ruhl, Klaus-J\u00f6rg: Verordnete Unterordnung. Berufst\u00e4tige Frauen zwischen Wirtschaftswachstum und konservativer Ideologie in der Nachkriegszeit (1945-1963), M\u00fcnchen 1994, S. 33f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> Ebd., S. 130.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> Vgl. ebd. S. 177.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a> Vgl. Kuhnhenne, Michaela: Frauenleitbilder und Bildung in der westdeutschen Nachkriegszeit. Analyse am Beispiel der Region Bremen (Studien interdisziplin\u00e4re Geschlechterforschung 9), Wiesbaden 2005, S. 364.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a> Ruhl: Verordnete Unterordnung, S. 133.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> Vgl. ebd., S. 292.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> Pl\u00f6tz, Kirsten: Als fehle die bessere H\u00e4lfte. \u201eAlleinstehende\u201c Frauen in der fr\u00fchen BRD 1949-1969, K\u00f6nigstein 2005, S. 38.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref45\" name=\"_ftn45\">[45]<\/a> Vgl. Sch\u00e4fer, Gerhard: Die nivellierte Mittelstandsgesellschaft \u2013 Strategien der Soziologie in den 50er Jahren, in: Georg Bollenbeck, Gerhard Kaiser (Hrsg.): Die janusk\u00f6pfigen 50er Jahre (Kulturelle Moderne und bildungsb\u00fcrgerliche Semantik 3), Wiesbaden 2000, S. 115-142, hier S. 127.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref46\" name=\"_ftn46\">[46]<\/a> Schildt, Axel: Die Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1989\/90 (Enzyklop\u00e4die deutscher Geschichte 80), M\u00fcnchen 2007, S. 96.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref47\" name=\"_ftn47\">[47]<\/a> Siehe Carter, Erica: How German Is She? Postwar West German Reconstruction and the Consuming Woman, Ann Arbor 1997, Kap. 2 und 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref48\" name=\"_ftn48\">[48]<\/a> Das von Benedict Anderson etablierte Konzept geht davon aus, dass die Nation als \u201evorgestellte Gemeinschaft\u201c begriffen werden muss. Siehe dazu Anderson, Benedict: Imagined Communities. Reflections on the Origin and Spread of Nationalism, revised edition, London, New York 1991.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref49\" name=\"_ftn49\">[49]<\/a> Anderson, Benedict: Imagined Communities. Reflections on the Origin and Spread of Nationalism, revised edition, London, New York 1991, S. 6.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_375 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_375')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_375').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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Konkreter wird folgenden Fragen nachgegangen: Wie konstruierten diese Zeitschriften Rollenbilder, wie vermittelten sie diese ihren Leserinnen? Lassen sich in den beiden Zeitschriften der Nachkriegsjahre Bez\u00fcge und damit auch Kontinuit\u00e4ten zum Rollenbild der nationalsozialistischen Frauenzeitschrift festmachen? Bedingten sich das Rollenbild der berufst\u00e4tigen Frau und jenes der Frau in einer heterosexuellen Liebesbeziehung in den Zeitschriften gegenseitig? Ist ein Wandel der Frauenbilder in Zeitschriften auszumachen \u2013 sowohl diachron als auch in den unterschiedlichen Staatsformen Diktatur und Demokratie? 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